Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Mahnmal

Das Holocaust-Mahnmal, das im offiziellen Sprachgebrauch “Denkmal für die ermordeten Juden Europas” heißt, wurde nach zweijähriger Bauzeit im Jahr 2005 eröffnet und nimmt eine Fläche von 19.000 Quadratmetern im Bezirk Berlin-Mitte unweit des Brandenburger Tors ein. Der New Yorker Architekt Peter Eisenman erhielt den Zuschlag für seinen Entwurf, der im Rahmen eines Wettbewerbs von Stadt und Land eingereicht wurde. Sein Werk besteht aus 2.710 quaderförmigen Beton-Stelen, die auf einem wellenförmigen Gelände errichtet wurden, das Tag und Nacht für Besucher zugänglich ist und von allen vier Seiten betreten werden kann.

Museumsinsel

Museumsinsel

Die Museumsinsel ist ein Komplex von fünf verschiedenen Museen, die zu den bedeutendsten der Stadt Berlin zählen. Sie befindet sich auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel in Berlin-Mitte und zählt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Geschichte der Museumsinsel reicht zurück bis ins Jahr 1830, als mit der Eröffnung des Alten Museums der Grundstein für die Museumsinsel gelegt wurde. 100 Jahre später umfasst der Komplex fünf Museen und lockt heute jährlich über drei Millionen Besucher an.

Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist eine 1998 eingeweihte Open-Air-Ausstellung mit angeschlossenem Besucherzentrum in der Bernauer Straße, die einst die Grenzlinie zwischen den Bezirken Wedding im Westen und Berlin-Mitte im Osten markierte. Über eine Länge von 1,4 Kilometern erwarten die Besucher vier verschiedenen Themenstationen vom Bau der Mauer bis hin zum Mauerfall 1989. Teile der originalen Grenzanlagen wie Überreste der Mauer und Wachtürme sind Bestandteil der Ausstellung.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist eines der geschichtsträchtigsten Bauwerke in Berlin. Entstanden in der Epoche des Klassizismus, dient dieses Monument sowohl als Symbol für die Teilung der Stadt, als auch später für die Wiedervereinigung von Berlin und ganz Deutschland.

Berliner Unterwelten

Berliner Unterwelten

Das Berliner Unterwelten-Museum, das von dem gemeinnützigen Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben wird und seinen Hauptsitz am U-Bahnhof Gesundbrunnen hat, bietet seit 1999 verschiedene Führungen durch den unsichtbaren Teil von Berlin an. Fans von Lost Places und Liebhaber von beklemmenden Zeitreisen durch die geschichtsträchtigen Tunnelsysteme unter der Hauptstadt kommen bei diesen Touren voll auf ihre Kosten.

Berliner Dom

Berliner Dom

Der Berliner Dom, der nach den Entwürfen des Architekten Julius Carl Raschdorff im Stil der Hochrenaissance erbaut wurde, befindet sich auf der Museumsinsel im Stadtbezirk Mitte. Er besteht in seiner jetzigen Form seit dem Jahr 1905 und gilt als eines der imposantesten Bauwerke der Stadt und ist eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands. Der Dom wird nicht nur für Gottesdienste genutzt, sondern bietet auch einen würdigen Rahmen für Konzerte und Staatsakte. So fanden auch die Trauerfeiern für die verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau, Roman Herzog und Richard von Weizsäcker im Berliner Dom statt.