Ganz egal ob jung oder alt, selbst getreten oder mit einem Motor zur Unterstützung – das Fahrradfahren rückt wieder mehr in den Fokus auf deutschen Straßen. Die flexible und zumal nachhaltige Variante des Fortbewegenes kommt wieder mehr in Mode. Egal ob motorisiert oder sportlich mit dem Rennrad – auf zwei Rädern kann jederzeit und an jedem Ort die Umgebung erkundet werden. Gerade in der Stadt bietet sich das Fahrradfahren an, da es keiner langen Parkplatzsuche bedarf und umweltfreundlich ist.

Fahrrad

@ Engin_Akyurt / Pixabay.com – Fahrradfahren kommt wieder in Mode. Wer heute mit seinem Fahrrad durch die Straßen fährt, ist umweltfreundlich und nachhaltig unterwegs.

Doch ist eine Großstadt wie Berlin überhaupt fahrradtauglich? Durchaus. Die Stadt hat einen großen Reiz für Fahrradtouristen. Was es vorab zu beachten gibt, was man gesehen haben sollte und ein paar kleine Tipps am Rande gibt es in diesem Beitrag, der auch dazu ermuntern soll, einen Fahrrad-Städtetrip zu planen oder die Hauptstadt von einer anderen Seite kennenlernen möchten.

Für die Auswahl des fahrbaren Untersatzes ist das Radhaus die richtige Adresse

Der fahrbare, zweirädrige Untersatz ist natürlich das A und O. Wer lieber gemütlich und gemächlich über die Straße fahren möchte, wird mit einem Rennrad nicht glücklich werden. Kompetente Beratung und eine Probefahrt sollten hier bei der Entscheidung grundlegend helfen können. Eine Adresse für das passende Fahrrad in und um Berlin ist das Radhaus. Hier können direkt vor Ort Räder getestet und zusätzlich das passende Equipment und Zubehör ausgewählt werden.

Wer nicht direkt vor Ort im Radhaus vorbeikommen kann, hat auch online die Möglichkeit, das Wunschfahrrad zu bestellen und direkt zu sich nach Hause liefern zu lassen – ganz egal, ob das Zuhause in Berlin liegt oder irgendwo anders in Deutschland. Frei Haus geliefert, kann die Städtetour auf dem Zweirad auch andernorts gestartet werden.

E-Bike oder Muskelkraft – das ist aktuell die Frage der Fragen

Wer vor der Entscheidung steht, ob ein E- Bike oder ein Drahtesel ohne Motor angeschafft werden soll, macht sich im besten Fall vorab darüber Gedanken, welche Strecken zurückgelegt werden sollen und wie hoch das Budget ist. Wer gerade in der Stadt oder auf dem Land das Fahrrad nutzen möchte, um damit beispielsweise zur Arbeit zu fahren, kann mit einem Motor unterstützen Rad eine tolle und umweltfreundlich Alternative zum Auto finden. Strecken von ca. 20 bis 30 Kilometern sollten hier kein Problem darstellen.

Alle, die gerne Fahrradfahren aber gesundheitlich beeinträchtigt sind oder auch Senioren, sind mit dieser Variante wieder sportlich unterwegs. Im Gegensatz zum normalen Rad wird hier bei Anstiegen oder starkem Gegenwind ein Antrieb durch einen Motor von bis zu 25 Stundenkilometern zugeschaltet. Dieser wird ab einer bestimmten Geschwindigkeit wieder leicht heruntergefahren. Beim E-Bike kann muss aber keine körperliche Anstrengung erfolgen, ganz im Gegensatz zum herkömmlichen Fahrrad. Auch wenn der Akku des E-Bikes leer sein sollte, kann das Fahrrad genutzt werden, dann heißt es allerdings selber treten.

E-Bike

@ juergen-polle / Pixabay.com – Motorisierte Fahrräder rücken immer mehr in den Fokus. Beliebt sind sie bei Jung und Alt, als normales City-Bike und als Mountainbike. Bei Fachhändler wie dem Radhaus ist die Auswahl riesig.

Zurück in die Hauptstadt. Mit dem Fahrrad durch die Berliner Innenstadt

Flexibilität kann hier im Gegensatz zu Bus und Bahn vollends ausgelebt werden, denn das Fahrrad steht ab der Haustür bis hin zum gewünschten Ziel zur Verfügung. Die Parkplatzsuche fällt ebenso aus wie der Weg von der Bushaltestelle oder zur U-Bahn-Station. Nur ein kleines Details sollte beachtet werden: Elektroräder haben nur einen eingeschränkten Aktionsradius. Dann müssen sie an die Ladestation. In einer Großstadt wie Berlin sind diese Ladestationen sehr häufig zu finden, was für einen reibungslosen Aufladeprozess sorgen sollte.

Natürlich werden durch die Stadt viele geführte Fahrradtouren angeboten, da in den letzen Jahren die Anzahl der Touristen, die die Stadt mit dem Rad erkunden wollen, stark gestiegen ist. Sehr viele Sehenswürdigkeiten in Berlin sind wunderbar mit dem Fahrrad zu erreichen. Die Klassiker wie das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz samt Fernsehturm oder die Berliner Mauer lassen sich problemlos und schnell mit dem Fahrrad erreichen. Fahrradwege sind in Berlin, genau wie in anderen deutschen Städten, grün gekennzeichnet. Spezielle Apps können entspannt durch die Straßen der Hauptstadt führen. Dann ist sogar ein langes Blättern und Suchen im Stadtplan passé.

Tipp: Ein besonderes Highlight kann ein Picknick direkt an der Spree sein. Gerade im Sommer lässt es sich hier besonders gut aushalten. Auch zum abendlichen Programm kann – mit E-Bike-Unterstützung – total entspannt geradelt werden.

Zwei Fahrräder

@ neelam279 / Pixabay.com – Was gibt es Schöneres als in einer Gruppe oder zu zweit die Hauptstadt zu erkunden? Auf verschiedensten Fahrradwegen durch die Stadt sind die Radfahrer willkommen. Und auch das Berliner Umland hat einige grüne Stellen zu bieten.

Das richtige Equipment gehört dazu

Neben dem passenden Rad sollte der Fahrradfahrer die richtige Ausrüstung für Fahrradausflüge nicht außer Acht bleiben. Wichtig ist hier zum Beispiel ein passender, gut sitzender Fahrradhelm oder auch ein sicheres Fahrradschloss. Gerade wer viel und in der Stadt unterwegs ist, sollte hier auf diese zwei Basic nicht verzichten.

Wer plant weitere und größere Touren zu unternehmen, kann auf Gepäcktaschen zurückgreifen, um Proviant oder auch Wechselkleidung einfach zu transportieren, ohne ständig einen Rucksack tragen zu müssen. Navigationssysteme für Fahrräder sind oftmals schon standardmäßig, gerade bei E- Bikes verbaut. Für unmotorisierte Fahrräder können diese zusätzlich gekauft werden. Gerade in städtischen Gebieten kann dies von Vorteil sein, um die Orientierung zu behalten. So steht einer sommerlichen Städtetour auf zwei Rädern nichts mehr im Weg.