Berlin auf zwei Rädern: Mit diesen Tipps kommen Fahrradfahrer sicher durch die Hauptstadt

Wer an Berlin denkt, hat nicht selten sogenannte Blechlawinen vor Augen, die sich hupend durch die Straßen schieben. Dabei sind nicht nur Autos in der Hauptstadt unterwegs. Auch auf dem Fahrrad lässt sie sich wunderbar erkunden.
Insbesondere jene, die nicht regelmäßig durch den Großstadtverkehr radeln, kommen bei diesem Gedanken jedoch ins Grübeln. Ist es denn sicher, Berlin auf dem Rad zu entdecken? Ja. Nimmt man sich ein paar gute Tipps zu Herzen, gestaltet sich eine Fahrradtour durch Berlins Straßen nicht nur sicher, sondern besonders schön:

Fahrrad in der Stadt
© Unsplash.com / Foto: Dmytro Pidhrushnyi

1. Safety first – vor allem beim Drahtesel

Die coolsten Stadtviertel Berlins mit dem Rad durchqueren. Das klingt doch nach einer guten Idee. Ist es natürlich auch. Zumindest dann, wenn das Fahrrad großstadtverkehrstauglich ist.
Das bedeutet nicht nur, dass weder Leuchte noch Reflektoren fehlen dürfen. Das Fahrrad darf auch keine groben Schäden aufweisen. Abgenutzte Bremsen oder eine beschädigte Lenkung können schließlich schnell zum Sicherheitsrisiko werden.
Damit die Fahrt durch Friedrichshain, Spandau oder Berlin Mitte Spaß macht und gleichzeitig sicher ist, sollte bei Mängeln also zügig eine gute Fahrrad-Reparatur in Berlin aufgesucht werden, wie sie von Werkstätten wie Das RADhaus lokal angeboten werden.

2. Der Helm ist mehr als ein Accessoire

Zugegeben, ein Fahrradhelm und eine gestylte Frisur vertragen sich nicht so richtig. Bei einer Fahrradtour durch Berlin ist der Helm als Kopfschutz jedoch unerlässlich.
Zwar gibt es in Deutschland bislang keine Helmpflicht. Bei einem Zusammenprall mit einem Auto sind jedoch die Radfahrer meist die Leidtragenden. Und wer möchte schon bei hoher Geschwindigkeit mit dem Kopf auf dem Asphalt landen?
Daher gilt vor jeder Radtour: Helm auf!
Den Kamm, um den Schopf anschließend wieder in Form zu bringen, kann man sich schließlich immer noch in die Tasche stecken.

3. Bei einer roten Ampel ist Anhalten kein Vorschlag

Ja, auch in Berlin sieht man sie: Die Fußgänger und Fahrradfahrer, die auch bei Rot unbeeindruckt die Straße überqueren. An diesen sollte man sich jedoch kein Beispiel nehmen.
Denn ein heranrauschendes Auto ist meist schneller als die eigenen Füße oder das Zweirad.
Übrigens dürfen Ampeln laut Berliner Senat nur maximal 90 Sekunden auf Rot stehen. Und selbst wenn es mal etwas länger dauern sollte, gilt: Warum das Risiko eines Verkehrsunfalls eingehen? Die Wartezeit an der Ampel bietet doch auch eine wunderbare Gelegenheit, um Berlins Big-City-Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

4. Immer die richtige Seite wählen

Wie im Rest der Bundesrepublik auch, gilt in Berlin Rechtsverkehr. Vor allem auf Hauptverkehrsstraßen dürfen Radfahrer daher nur den Fahrradstreifen auf der Fahrbahn nutzen, auf der auch die Autos in ihre Richtung fahren.
Selbst bei einer „nur ganz kurzen“ Fahrt in die entgegengesetzte Richtung gilt daher: Ab auf die andere Straßenseite. Das mag umständlich klingen, dient schlussendlich jedoch der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Achtung: Der Gehweg ist – sofern nicht anders ausgeschildert – den Fußgängern vorbehalten. Hier zu radeln, kann also ebenfalls zu einem Sicherheitsrisiko werden.

5. Konzentration an, Ablenkung aus

Fahrradfahren in Berlin kann sich vor allem für Touristen wie eine einzige Reizüberflutung anfühlen. Hier hupt jemand, da ertönt ein Ruf, zwischendurch blinkt und leuchtet es überall.
Dennoch gilt im Straßenverkehr die Devise: Hände an den Lenker, Augen geradeaus und immer achtsam sein.
Wer sich ablenken lässt, riskiert schnell einen Unfall. Das gilt insbesondere an den Berliner Hotspots, wo das Verkehrsaufkommen besonders hoch ist.

Weitere Nachrichten
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert