Die Wohnungssuche in Berlin ist seit jeher von großen Herausforderungen begleitet. Selbst Einheimische haben es hier oft schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden, der ihren Anforderungen genügt. Umso schwerer haben es Menschen aus anderen Ländern, die wegen eines neuen Jobs in die Bundeshauptstadt ziehen. Mit welchen Tricks man sich die Wohnungssuche etwas leichter machen kann, erfahren Sie hier.

Wohnungen in Berlin

@ Nasta Faley / Pixabay.com – Wohnungen in Berlin sind rar

Die richtige Vorbereitung

Ehe man sich in Berlin nach Wohnungen umsieht, sollte man sich zunächst klar machen, was man eigentlich sucht. Hier empfiehlt sich die Anlegung eines Wohnprofils, das Faktoren wie die gewünschte Wohnungsgröße, Ausstattung, Lage, Verkehrsanbindung und Infrastruktur umfasst. So kann man eine große Zahl von Objekten bereits von vornherein ausschließen und sich auf die Wohnungen konzentrieren, die wirklich zu den eigenen Wünschen passen.

Online-Suchen einrichten

Bei der Wohnungssuche in Berlin spielen Online-Portale eine zentrale Rolle. Hier erhält man schnell einen Überblick über relevante Objekte und kann unkompliziert mit Vermietern in Kontakt treten. Wichtig ist auch hier die Hinterlegung eines aussagekräftigen Profils und die regelmäßige Prüfung auf Neuzugänge. Es empfiehlt sich, die Suche so scharf auszurichten, dass Sie zwischen 3 und 15 Objekten angezeigt bekommen. Vergessen Sie dabei nicht, sich Merkzettel und Benachrichtigungen einzurichten, um sofort eine Meldung zu bekommen, wenn neue Objekte eingestellt werden.

Vorsicht vor versteckten Kosten

Wenn es um die Transparenz bei Kostenstellen wie Kaltmiete, Heizung und Betriebsausgaben geht, herrscht auf dem deutschen Wohnungsmarkt weitgehend Transparenz. Gerade in Großstädten wie Berlin sind aber immer auch Angebote zu finden, die nur bedingt seriös sind. Vorsicht ist etwa immer geboten, wenn die Anmietung einer Wohnung von Abstandszahlungen für Einbauten, Küchen und Möbel abhängig gemacht wird. Ebenso sollte man genau hinsehen, wenn die Preise für ein auf den ersten Blick besonders schönes Objekt auffällig niedrig sind. Hier gibt es nicht selten versteckte Tücken, die erhebliche Zusatzkosten nach sich ziehen können. Vorsicht ist auch bei Mindestmietdauern geboten. Schließlich kann es immer passieren, dass man kurzfristig den Wohnort wechseln muss.

Persönliche Kontaktaufnahme

Finden Sie unter dem Angebot eine Telefonnummer, rufen Sie am besten an, anstatt sich nur auf E-Mail oder Kontaktformular zu verlassen. Unter der Masse von Interessenten hat man es oft schwer hervorzustechen, auch wenn man viel Zeit in die Formulierung eines ansprechenden Anschreibens investiert. Hier empfiehlt sich deshalb immer der persönlichere Weg. Oft bietet ein gutes Gespräch bessere Chancen, dem Vermieter im Gedächtnis zu bleiben. Wer hier Probleme hat, kann zum Beispiel die Hilfe einer spezialisierten Relocation-Agentur wie IRC Relocation in Anspruch nehmen. Hier bekommt man Unterstützung bei sämtlichen Herausforderungen rund um den privat und beruflich bedingten Wohnortwechsel.

Die richtigen Unterlagen

Gut gelegene Wohnungen in Berlin sind heiß begehrt. Deshalb empfiehlt es sich, alle wichtigen Unterlagen vorzubereiten, um sie im Bedarfsfall schnell weiterleiten zu können. Nahezu immer sind folgende Dokumente erforderlich: ausgefüllte Selbstauskunft, die letzten drei Gehaltsabrechnungen, eine Mietschuldenfreiheitsbestätigung des Vormieters, eine aktuelle Schufa-Auskunft und die Passkopien aller künftigen Mieter.

Ziehen Sie aus dem Ausland nach Berlin und verfügen Sie noch nicht über die entsprechenden Unterlagen, kann der Bonitätsnachweis mit Ersatzunterlagen erfolgen. Möglich sind hier eine Arbeitgeberbestätigung über ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis und den Bruttolohn und ggf. Kopien des Entsendungsvertrags, Kontoauszüge, Bankauskünfte des Heimatlandes und ein aktueller Lebenslauf.