Mit dem Problem Haarausfall steht niemand allein da. Ganz im Gegenteil, rund die Hälfe aller Männer leidet schon im Alter von 50 Jahren darunter, ergab eine Studie des US-amerikanischen Nationalen Zentrums für Biotechnologieinformation (NCBI). Auch Frauen sind vor dem Schwinden des Haarkleides nicht gefeit. Bei ihnen tritt ebenso wie bei Männern erblich bedingter Haarausfall auf. Jedoch auch andere Faktoren wie ständige Diäten, viel Stress oder Hormonschwankungen können dazu führen.

Mann beim Zeitung lesen

© Pixabay / stux – Haarausfall kann auch Generationen überspringen

Für wen kommt eine Haartransplantation in Frage?

Bei den meisten Betroffenen spielen die Gene eine entscheidende Rolle. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, dieses Sprichwort lässt sich leider auch auf das Thema Haarausfall umlegen. Wenn Vater oder Großvater bereits schon in frühen Jahren eine Glatze entwickelten ist das Risiko groß, dass auch die Nachfahren schon bald Geheimratsecken entwickeln. Damit beginnt nämlich bei vielen erblich bedingter Haarausfall. An den Schläfen zieht sich das Haarkleid langsam zurück.

Bei genetisch bedingtem Haarausfall, den Experten als androgenetischen Haarausfall bezeichnen, liegt ein hormonelles Problem vor. Ursache ist eine Überempfindlichkeit gegen das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT). Gleichzeitig steigt bei den Betroffenen die Produktion des Enzyms 5A Reduktase an. Diese beiden Faktoren führen dazu, dass sich die Wachstumsphase des Haares verkürzt.

Das Haarkleid unterliegt auf natürliche Weise drei Phasen:

  • Die Anagen- oder Wachstumsphase dauert im Schnitt zwischen zwei und sechs Jahren. Dabei werden die Haare in den Wurzeln gebildet und täglich nachgeschoben. Gesunde Haare wachsen um 1 bis 1,5 Zentimeter pro Monat
  • In der Katagenphase kommt es im Haar zu einem Umbauprozess. Dabei verringert sich die Nährstoffversorgung der Wurzel und die Zellteilung ist verlangsamt. Nur rund ein bis drei Prozent des Haarkleids befindet sich in dieser Phase. Sie dauert ungefähr 2 Wochen.
  • Schließlich folgt die Telogenphase: Rund acht bis vierzehn Prozent aller Haare befinden sich darin. Nun kommt die Stoffwechselaktivität in der Wurzel zum Erliegen und am Ende fällt das Haar aus. Danach beginnen die Follikel wieder mit der Produktion neuer Haare.

Je nach Veranlagung sind Haarfollikel 10 bis 30 Mal dazu in der Lage, dies drei Zyklen zu durchlaufen. Bei genetisch bedingtem Haarausfall wird die erste Phase signifikant verkürzt und es kommt soweit, dass die Follikel gar keine Haare mehr produzieren können. Gerade in diesen Fällen ist jedoch eine Haartransplantation eine passende Therapieform. Bei den meisten Betroffenen bleibt ein Haarkranz am Hinterkopf bestehen. Doch Laien können nicht selbst entscheiden, ob eine Haartransplantation in Frage kommt. Gut, dass es in der deutschen Hauptstadt ein gutes Beratungsangebot gibt.

Eine gründliche Beratung steht im Mittelpunkt

Wer sich über Haarausfall oder Transplantationen informieren möchte, sollte zum Arzt seines Vertrauens gehen. Interessierte finden darüber hinaus z.B. in der Knesebeckstraße 20/21
in Berlin das Beratungsstudio von Elithairtransplant. Hier gibt es eine bequeme Möglichkeit, sich einen ungefähren und unverbindlichen Kostenvoranschlag einzuholen. Die Operation selbst wird aber in Istanbul von Dr. Balwi und seinem Team durchgeführt. Dieser hat bereits zahlreiche Influencer und sogar Fußball-Europameister erfolgreich behandelt.

Dr. Balwi und sein Team

© Elithairtransplant – Dr. Balwi und sein Team

Die Behandlung in der Türkei ist oft günstiger als in Deutschland. Dort sind die Lebenshaltungskosten wie Strom, Gas, Mieten und Personalaufwände deutlich geringer als hierzulande. Dennoch muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden ob der Schritt in das Ausland eine Option darstellt.

In dem Beratungsstudio in Berlin finden regelmäßig Haarsprechstunden statt, wo Betroffene Fragen über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten stellen können. Bei einem persönlichen Termin nimmt ein Experte direkt vor Ort eine Einschätzung der Situation vor. Auch Haarpigmentierungen und Nachbehandlungen zur PRP Eigenblutbehandlung werden vor Ort in Berlin durchgeführt. Diese Methode bietet sich als Ergänzung zu einer Haartransplantation an, weil sie die Haarwurzeln perfekt mit Nährstoffen versorgt.

Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, kann sich auch gleich über die Reise nach Istanbul beraten lassen. Dort finden die Eingriffe nämlich in einer Klinik im Herzen Istanbuls statt. Nach dem erfolgten Eingriff kann die Nachbetreuung in der Heimat erfolgen. Auch Pflegeprodukte, die für das schnellere Haarwachstum nach dem Eingriff empfohlen werden, sind hier erhältlich.

In Istanbul wird mit der schonenden FUE-Technik gearbeitet (follicular unit extract). Dabei werden einzelne Grafts entnommen, also eine kleine Gruppe von Haarwurzeln. Da mit dünnen Hohlnadeln gearbeitet wird, ist für den Patienten kaum mehr als ein Ziepen zu spüren. Außerdem werden sowohl der Empfänger- als auch der Spenderbereich örtlich betäubt. Nach dem Eingriff kann man im Hotelzimmer entspannen. Für die Reise reichen zwei Übernachtungen aus, nach einer Nachbehandlung und Kontrolle am Tag nach dem Eingriff geht es schon wieder nach Hause. Die Nachbetreuung findet dann wieder in den Beratungsstudios statt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Um Haartransplantationen herrscht eine gewisse Unsicherheit: Soll man den Schritt wagen und sich „unters Messer“ legen und das wegen eines rein kosmetischen Problems? Als solches sehen nämlich die Krankenkassen erblich bedingten Haarausfall. Aus diesem Grund gibt es – bis auf wenige Ausnahmen – keine Zuschüsse der Versicherungen zu diesem Eingriff. Da Haartransplantationen, die in Berlin oder in anderen deutschen Städten teuer sind, schrecken viele wegen der Kosten vor der Behandlung zurück.