Jedes Jahr im Oktober wird die deutsche Hauptstadt in ein ganz besonderes Licht getaucht. Das weltbekannte Festival of Light zieht zurzeit zum achten Mal Tausende Besucher an. Das atemberaubende und farbenfrohe Spektakel wurde am 10. Oktober von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit feierlich eröffnet und ist nun bereits seit einiger Zeit vorbei. Grund genug das Ganze Revue passieren zu lassen.

Festival of Lights 2012: Brandenburger Tor

Im Rausch der Farben

Bis zum 21. Oktober erstrahlten jeden Abend bekannte Sehenswürdigkeiten in leuchtenden Farben, so z. B. das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, die Siegessäule, die Botschaften der Ukraine und der USA, die Charité, der Gendarmenmarkt und das imposante Elefantentor des Berliner Zoos. Insgesamt leuchteten 70 Gebäude, Kulturdenkmäler bzw. Plätze. Geschaffen wurden diese imposanten Installationen von 20 Lichtkünstlern. Das größte Highlight dürfte dieses Jahr der Fernsehturm gewesen sein, der mittels LED-Technik bis auf eine Höhe von 220 Metern angestrahlt wird. Dieses Projekt gilt als die höchste LED-Beleuchtung in Deutschland.

Wie jedes Jahr trug Lichtdesigner Andreas Boehlke mit seinen Ideen zum guten Gelingen des Events bei. Zusammen mit seinem Team brachte er diesmal über 40 Objekte zum Leuchten. Eines davon ist das Europa-Center, auf dessen Fassaden der „Light Man“ entlangläuft. Er zeigt mit Lichtstrahlen auf bekannte europäische Sehenswürdigkeiten, die auf das Haus projiziert werden.

Berlin erleben bei Nacht

Natürlich finden auch wieder zahlreiche Events statt, bei denen die Besucher künstlerische Performances und spezielle visuelle Effekte erleben können. Zum ersten Mal gehörte dieses Jahr das Olympiastadion zu den Veranstaltungsorten. Hier präsentierten am 12. Oktober „Light Art Projects“ ein einzigartiges Lichtspiel mit Begleitung durch klassische Musik. Täglich finden Führungen statt, bei denen die Gäste das Innere des Stadions im ganz besonderen Licht betrachten können.

Am 13. Oktober ermöglichte die „Nacht der offenen Türen“ den Besuchern einen ungewöhnlichen Einblick hinter die beleuchteten Fassaden einiger Gebäude. So öffneten z. B. das Produktionsstudio der ARD und der Berliner Dom im Rahmen von Führungen zu später Stunde ihre Pforten.

Rückblick & Bilder vom Festival of Lights 2012

Fernsehturm Berliner Dom
Festival of Lights 2012: Fernsehturm Festival of Lights 2012: Berliner Dom
Fernsehturm & Weltzeituhr Fernsehturm
Festival of Lights 2012: Fernsehturm & Weltzeituhr Festival of Lights 2012: Fernsehturm
Brandenburger Tor Potsdamer Platz
Festival of Lights 2012: Brandenburger Tor Festival of Lights 2012: Potsdamer Platz