Der Fußballverein Hertha BSC hat sicherlich bereits bessere Zeiten erlebt. Momentan kämpft sich der Traditionsverein durch die zweite Bundesliga und hofft darauf, bald wieder den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen. Dass der Verein gute Chancen hat, davon ist auch der Chef des DFB, Wolfgang Niersbach, überzeugt.

Hertha BSC

© www.herthabsc.de – Hertha BSC beim Training

Ungewohnter Zuspruch

Eigentlich ist Niersbach dafür bekannt, Sympathien für den Verein Fortuna Düsseldorf zu haben und er war auch mitten dabei, als sich das Relegationsrückspiel im Mai zwischen dem Verein aus dem Ruhrpott und dem Hertha BSC in ein Schlachtfeld verwandelte. Dennoch hatte er durchaus Positives über die Berliner Fußballer zu sagen, als er im Rahmen des letzten Spiels der deutschen Nationalelf unter anderem auf den Verbleib des Hertha BSC angesprochen wurde.
Laut Niersbach gehört ein Verein aus der Hauptstadt von Natur aus in die erste Bundesliga und wird da sicherlich auch wieder seinen Platz finden. Damit bezog sich der Präsident des DFB auf die momentane Platzierung des Hertha BSC, der zur Zeit den zweiten Platz in der zweiten Bundesliga belegt. Wenn der Verein seine Platzierung halten oder noch um eine Position verbessern würde, hätte er Ende der Saison die Möglichkeit, wieder in die erste Bundesliga aufzusteigen.

Der Abstieg von Hertha BSC

Dass der Hertha BSC momentan in der zweiten Liga befindet, hängt mit dem berüchtigten Relegationsspiel im Mai zusammen, bei dem der Verein damals auf die Düsseldorfer traf. Als kurz vor Schluss Düsseldorfer Fans das Spielfeld stürmten und ein Weiterspielen unmöglich machten, ging die Partie unentschieden aus. Da Hertha BSC im Hinspiel aber verloren hatte, bedeutete das den Abstieg für den Verein. Die Berliner Fußballer wollten das nicht auf sich sitzen lassen und verlangten eine neue Ausspielung, was allerdings abgelehnt wurde. Seit dem hat Hertha gekämpft und das erfolgreich: in neun Spielen konnte Hertha BSC insgesamt 18 Punkte gutmachen und befindet sich im Aufstieg.